Informationen zur Tanktechnik

Tankbau nach DIN 6625 und RAL-RG 616

Wir fertigen Tanks und Behältern zur Lagerung von Heizöl EL und Diesel aus Stahlblech, nach geprüften Zeichnungen, gemäß DIN 6625 und RAL-RG 616.

Die Tanks eignen sich als Löschwasserbehälter oder für andere Zwecke und können mit nahezu allen anderen Stoffen befüllt werden.

Die Behälter fertigen wir in unserer Werkstatt oder bei Ihnen vor Ort in jedem entsprechend vorbereiteten Raum.

Wieso muss mein Tank gereinigt werden? 

Eine Tankreinigung sollte regelmäßig zur Werterhaltung und Kontrolle durchgeführt werden. Im Tank sammeln sich mit den Jahren Schwebstoffe sowie Kondenswasser am Boden ab.

Saugt die Heizung den Schlamm an so kann es zu Störungen oder Ausfall der Heizung kommen. Wenn der Störungsdienst zwei- bis dreimal da war, um die Heizung wieder in Betrieb zu nehmen, entstehen Kosten, mit denen die Tankreinigung in der Regel schon abgedeckt wäre. Brennerstörungen sind fast immer ein Zeichen mangelhafter oder keiner Wartung der Tankanlage. Außerdem kann der Tank durch Lochfraß undicht werden und Öl kann ins Erdreich oder den Keller laufen. 

Wie oft sollte mein Tank gereinigt werden? 

Die anerkannten Sachverständigenorganisationen wie der TüV oder die DEKRA empfehlen eine Tankreinigung alle 5-7 Jahre. Spätestens nach 10 Jahren sollte der Tank und sämtliche Sicherheitseinrichtungen durch einen Fachmann überprüft werden. 

Was wird bei einer Tankreinigung gemacht? 

Der Tank wird mittels Saugpumpe entleert und das Restöl wird zwischengelagert. Anschließend wird der Tank belüftet und entgast. Der Boden wird mittels Schüppe und Flitsche entschlammt und anschließend mit geeignetem Material getrocknet. Nach dem Ausfegen werden die Wandungen mit einem feuchten Lappen nachgereinigt und auf Schäden untersucht. Danach wird das Restöl über einen Filter zurück in den Tank gepumpt. Die Leitungen werden gespült, der Filtereinsatz (falls nötig) gewechselt und die Heizung wird wieder in Betrieb gesetzt. Nach der Tankreinigung wird die gesamte Anlage wie z.B. Auffangraum, Leckanzeiger und Grenzwertgeber auf Funktion und Schäden untersucht.

Was ist eine Tankdemontage?

Hiermit ist der fachgerechte Ausbau einer Tankanlage gemeint. Hierzu gehören standortgefertigte Tanks, Stahl-Batterie-Tanks oder Kunststoff-Batterie-Tanks, die üblicherweise in Kellern eingebaut sind. 

Warum werden die Tanks ausgebaut?

Die Tanks werden in der Regel ausgebaut, wenn der Betreiber seine Heizung von Öl auf Gas oder ähnliches umstellt und die Tanks nicht mehr gebraucht werden. Oder wenn die Tankanlage erneuert werden soll.

Wie wird ausgebaut?

Der oder die Tanks werden entleert und gereinigt. Das Restöl und die Rückstände werden abgefahren und der Sammelentsorgung zugeführt. Dann wird der Tank mittels Gebläse entgast und bei einem Kellertank oder standortgefertigtem Tank mit einem Schneitbrenner in handliche Stücke geschnitten und aus dem Gebäude getragen.

Kunststofftanks werden mit einer Säge zerkleinert und ebenfalls aus dem Gebäude geschafft und der Entsorgung zugeführt.

Muss ich eine Abnahme haben?

Tanks unter 10.000 Liter sind nicht Abnahme- oder Prüfungspflichtig. Sie können vom Fachbetrieb demontiert und entsorgt werden.

Tanks größer 10.000 Liter müssen nach der Demontage von einem Sachverständigen überprüft werden.  

Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts - Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Auszug

§19g Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

(1) Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Herstellen und Behandeln wassergefährdender Stoffe sowie Anlagen zum Verwenden wassergefährdender Stoffe im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und im Bereich öffentlicher Einrichtungen müssen so beschaffen sein und so eingebaut, aufgestellt, unterhalten und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer oder eine sonstige nachteilige Veränderung ihrer Eigenschaften nicht zu besorgen ist. Das gleich gilt für Rohrleitungsanlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten.

(2) Anlagen zum Umschlagen wassergefährdender Stoffe und Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle und Silagesickersäften müssen so beschaffen sein und so eingebaut, aufgestellt, unterhalten und betrieben werden, dass der bestmögliche Schutz der Gewässer vor Verunreinigung oder sonstiger nachteiliger Veränderung ihrer Eigenschaften erreicht wird.

(3) Anlagen im Sinne der Absätze 1 und 2 müssen mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik beschaffen sein sowie eingebaut, aufgestellt, unterhalten und betrieben werden.

(4) Landesrechtliche Vorschriften für das Lagern wassergefährdender Stoffe in Wasserschutz-, Quellenschutz-, Überschwemmungs- oder Plangebieten bleiben unberührt.

(5) Wassergefährdende Stoffe im Sinne der §§ 19g bis 19l sind feste, flüssige und gasförmige Stoffe insbesondere

- Säuren, Laugen
- Alkalimetalle, Siliciumlegierungen mit über 30 von Hundert Silicium, metallorganische Verbindungen, Halogene, Säurehalogenide, Metallcarbonyle und Beizsalze,
- Mineral- und Teeröle sowie deren Produkte,
- flüssige sowie wasserlösliche Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Ester, halogen-, stickstoff- und schwefelhaltige organische Verbindungen,
- Gifte,

die geeignet sind, nachhaltig die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorensicherheit erlässt mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften, in denen die wassergefährdenden Stoffe näher bestimmt und entsprechend ihrer Gefährlichkeit eingestuft werden. 

(6) Die Vorschriften der §§ 19g  bis 19l gelten nicht für Anlagen im Sinne der Abätze 1 und 2 zum Umgang mit 1. Abwasser 2. Stoffen, die hinsichtlich der Radioaktivität die Freigrenzen des Strahlenschutzrechts überschreiten.

Absatz 1 und die §§ 19h bis 19l finden auf Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle und Silagesickersäften keine Anwendung.

Einbringen von doppelwandigen Böden in Flachbodentanks DIN 4119

Die Bodenfläche von einwandigen Flachbodentanks nachträglich doppelwandig ausrüsten:

- Sandstrahlen des vorhandenen Tankbodens
- Messung und Protokollieren der Blechstärken im vorgegebenen Raster
- Einschweißen des zweiten Tankbodens aus glatten Stahlblechen oder aus Tränenblechen (je nach Örtlichkeit)
- Innenraumüberwachung des doppelten Bodens (Überwachungsraum) mittels Vakuum- Leckanzeigegerätes
- jährliche Wartung des Leckanzeigegerätes

Erstellung und Wartung von Druckluftanlagen

Lieferung und Aufstellung von kompletten Druckluftanlagen bestehend aus Kompressor, Druckbehälter, Kältetrockner und Öl-Wasser-Trenner einschließlich Verlegung der erforderlichen Verbindungsrohrleitungen, Einweisung des Bedienungspersonals, Durchführung der erforderlichen Wartung

Lieferung und Verlegung von doppelwandigen Rohrleitungen

System Ke-Rohrleitungen Flexwell und System ASF Stahlrohr in Stahlrohr

Montage von doppelwandigen Rohrleitungen- oberirdisch und unterirdisch verlegt- für Medien wie Heizöl, Diesel, Benzinkraftstoff, Altöle, Altkühlmittel und andere wassergefährdender Flüssigkeiten.

Die Sicherheitsrohrleitungen werden mittels eines Leckanzeigegerätes überwacht. Hilfestellung zur TÜV-Abnahme der Tankanlage.

Erstellen von Auffangwannen, Stahlauskleidungen und Edelstahlauskleidungen

Erstellen von Standort gefertigten Auffangwannen, Stahlauskleidungen und Edelstahlauskleidungen aus Stahlblech zum Auskleiden von zum Beispiel porös gewordenen Betonwannen oder Fertigungshallen, für Innen- und Außenräume geeignet.

Diese werden den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst. Mit der zuständigen Unteren Wasserbehörde ist abzuklären, ob eine Eignungsfeststellung erforderlich ist.

Bürozeiten

Montag - Freitag: 08.00 - 18.30 Uhr
Mittwoch: 08.00 - 14.00 Uhr
Samstag: 09.00 - 12.00 Uhr

Telefon: +49 (0) 2921 / 93 98 398

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